MENOPAUSE
Das Klimakterium ist der medizinische Begriff für die gesamte Übergangsphase vom fruchtbaren Lebensabschnitt in die Zeit danach und beschreibt damit die Jahre rund um die Wechseljahre.
Es handelt sich nicht um einen einzelnen Zeitpunkt, sondern um einen natürlichen Prozess, der sich über mehrere Jahre erstreckt und bei jeder Frau unterschiedlich verläuft.
Der Wandel beginnt meist in den frühen Vierzigern und endet mit der letzten Regelblutung in den frühen Fünzigern, kann aber individuell deutlich variieren.
In dieser Phase verändert sich die Funktion der Eierstöcke allmählich. Die Hormonproduktion gerät aus dem Gleichgewicht. Progesteron, das Gelbkörperhormon, das vor allem in der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung gebildet wird, nimmt immer weiter ab. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor und wirkt gleichzeitig beruhigend auf das Nervensystem. Östrogen, das zweite wichtige Sexualhormon, beginnt in den Wechseljahren zu schwanken und sinkt schließlich ebenfalls. Studien zeigen, dass bis zu etwa 85 % der Frauen im Laufe der Wechseljahre mindestens ein Symptom erleben.
Das Klimakterium umfasst somit die Zeit vor der letzten Regelblutung (Perimenopause), den Zeitpunkt der Menopause selbst sowie die Jahre danach (Postmenopause), in denen sich der Körper auf ein neues hormonelles Gleichgewicht einstellt. Diese Umstellung ist Ausdruck eines tiefgreifenden Wandels im weiblichen Organismus.